Neuigkeiten

Hier erfahren Sie die neusten Nachrichten zur aktuellen Straßenverkehrsordnung sowie Bußgeldern.

Wegen Formfehler doch keine Fahrverbote ab 21 km/h innerorts – einige Bundesländer setzen die Fahrverbote aus, andere wohl nicht

9. Juli 2020

Immer mehr Verwirrung um den neuen Bußgeldkatalog. Anscheinend hat das Verkehrsministerium einen kleinen, aber gravierenden Formfehler gemacht: wegen eines „fehlenden Verweises auf die notwendige Rechtsgrundlage“. Dabei geht gerade um die neuen einmonatigen Fahrverbote für Temposünder, die innerorts 21 km/h oder außerorts 26 km/h zu schnell waren. Einige Bundesländer haben angekündigt, in laufenden Verfahren wieder den alten Bußgeldkatalog anzuwenden, darunter Bayern, Niedersachsen und Sachsen. Wie sich das bevölkerungsstärkste Bundesland Nordrhein-Westfalen verhalten wird scheint noch unklar. Thüringen will wohl zunächst am neuen Bußgeldkatalog festhalten. Es lohnt sich mehr denn je, den eigenen Bußgeldbescheid überprüfen zu lassen.

Wird ganz Köln zur 30er-Zone?

29.April 2020

Die Corona-Krise zieht immer mehr Kreise. Wird ganz Köln jetzt eine Tempo 30-Zone? Der SPIEGEL berichtet heute in seiner Onlineausgabe, dass die Kölner Oberbürgermeisterin aufgrund der Coronakrise in ganz Köln das Tempolimit auf 30 km/h absenken will. Unabhängig davon, was die Verkehrsschilder sagen. Würde man dann auf der Inneren Kanalstraße, eine der großen innerstädtischen Verkehrswege mit größtenteil 6 Spuren, 51 km/h fahren und geblitzt werdet, wäre der Führerschein wohl weg. Pkw-Spuren sollen zu dabei zu Fahrradspuren werden. Es heißt man schließt nicht aus, die umgewidmeten Fahrbahnen nach der Pandemie weiterhin als Radspuren auszuweisen.

Sie sind schon geblitzt worden? Hier Vorwurf kostenlos überprüfen lassen.

Neue Bußgelder treten ab morgen in Kraft

27.April 2020

Die Straßenverkehrsordnung und somit Bußgelder und Fahrverbote ändern sich am 28. April 2020. Die wichtigsten Änderungen im Vergleich zum alten Bußgeldkatalog

  • Fahrverbote schon ab 21 km/h innerorts, zzgl. 80 EUR Strafe und 1 Punkt
  • Fahrverbote schon ab 26 km/h auf Autobahnen, zzgl. 100 EUR Strafe und 1 Punkt
  • Führerschein weg unabhängig davon, ob eine Gefährdung vorlag 
  • Parken in der zweiten Reihe: bisher 20 EUR, jetzt 55. Teilweise bis 110 EUR
  • Halteverbot: Statt bis zu 15 EUR nun bis zu 25 EUR. Das dürfte vor allem Bewohner von Innenständten teuer kommen
  • Autoposing: fürs Cruising fallen im neuen Bußgeldkatalog 100 EUR an

Pkw-Abwrackprämie wegen Corona

14.April 2020

Gibt es wegen der aktuellen Corona-Krise womöglich bald wieder eine Pkw-Abwrackprämie? Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und sein Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) befürworten diese in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Die Autohersteller BMW und Volkwagen hatten einen solchen staatlichen Zuschuss vor einigen Tagen bereits gefordert. Ob es wegen Corona tatsächlich wieder eine Abwrackprämie geben wird, ist allerdings fraglich. Auch unter welchen Bedingungen es die Corona-Abwrackprämie geben könnte, ist unklar.

    Verkehr und Coronavirus

    25. März 2020

    Wie DER SPIEGEL in seiner Online-Ausgabe berichtet geht der weltweite Verkehr momentan durch das neuartige Coronavirus massiv zurück. So auch im Straßenverkehr in Deutschlands Städten. 

    Vergleicht man das Verkehrsaufkommen vom 20. März mit dem Verkehr am 24. Januar 2020, so ging der Verkehr in Berlin z.B. um 32% zurück, in Hamburg um 38% oder in Köln um 42%. Noch viel deutlicher wird dies in Städten wie Paris (80%) oder Bergamo (83%).

      Neue Bußgeldtabelle

      03. März 2020

      Der Bundesrat hat am 14.02.2020 der Straßenverkehrsnovelle des BMVI zugestimmt. Es wurden allerdings einige Änderungen angemehnt. Neben Änderungen, die z.B. Radfahrer beim Abbiegen von LKWs schützen sollen, gibt es auch Änderungen im Bußgeldkatalog.

      So kann z.B schon ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h innerorts ein Fahrverbot verhängt werden.

      Mehr Informationen finden Sie hier.

        So einfach funktioniert es

        Schritt #1: Fall einreichen

        Reichen Sie uns Ihren Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid ein. Das geht kostenlos und unkompliziert.

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        Schritt #2: Überprüfung in 24h

        Ein Fachanwalt aus einer Partnerkanzlei überprüft den Vorwurf gegen Sie. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.

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        Schritt #3: Strafe abwenden

        Der Anwalt wird mit dem Ziel für Sie tätig, so dass das Verfahren eingestellt oder das Strafmaß reduziert wird.